St. Katharina für Vorschlag des Jahres 2011 prämiert

15.03.2013

v. l. Harald Hochgreef, Manuela Rausch, Ida Schneider, Marco Schlütter, Kristina Rakowitz, Oliver Krah, Gangolf Hau

Dass das betriebliche Vorschlagswesen ohne die guten Ideen der Mitarbeiter keinen Nutzen bringt, ist hinreichend bekannt. Fast immer werden in diesem Zusammenhang materielle Vorteile für ein Unternehmen erzielt. Das gute Vorschläge aber auch einen anderen Nutzen haben können, hat eine Arbeitsgruppe des Alten- und Pflegeheims St. Katharina mit einer Idee bewiesen, die im vergangenen Jahr durch den Prämierungsausschuss des Heimträgers zum Vorschlag des Jahres 2011 in der Kategorie Ideeller Vorteil gekürt worden war. Das Team um Heimleiter Oliver Krah konnte nun kürzlich die damit verbundene Prämierung offiziell in Empfang nehmen.

Der Vorschlag des Heims hatte sich im Prämierungsausschuss gegen mehrere Vorschläge aus anderen Einrichtungen des Mutterhauses Fulda durchgesetzt und wird auch schon seit seiner Beantragung im betrieblichen Vorschlagswesen in der Einrichtung umgesetzt. Ziel des in einer kleinen Arbeitsgruppe des Heims erarbeiteten Vorschlags war die Überlegung, bestimmte Arbeitsprozesse im Haus im Tagesablauf zu verbessern. Erklärter Wille der Gruppe war, vor allem die Thesen aus dem Leitbild des Trägers und die Interessen der Heimbewohner zu berücksichtigen. Leitung und Mitarbeiter zogen an einem Strang und so konnte schon bald durch die Verlegung der Zeit für die Einnahme des Mittagessens auf 12:30 Uhr ein erstes Ergebnis präsentiert werden, dessen Umsetzung für eine deutliche zeitliche Entzerrung bei vielen Arbeitsabläufen sorgte. „Die Bewohner haben diese Maßnahme von Beginn an positiv aufgenommen“, so Oliver Krah, „und unsere Mitarbeiter in der Küche und im Pflege- und Betreuungsdienst stehen nun, was die Abstimmung der einzelnen Leistungen und Dienste und die Einhaltung der Zeitziele betrifft, am Vormittag deutlich weniger unter Zeitdruck.“

Referatsleiterin Kristina Rakowitz und Harald Hochgreef nahmen die Prämierung für den Träger vor und dankten der ganzen Arbeitsgruppe für den tollen Vorschlag. Sie überreichten eine Ehrenurkunde und ein kleines Sachgeschenk. Neben Oliver Krah waren für die Arbeitsgruppe auch Marco Schlütter als MAV-Vorsitzender, Küchenleiter Gangolf Hau und Ida Schneider sowie die Wohnbereichsleitung Manuela Rausch bei der Prämierung anwesend. Alle freuten sich über die Ehrung und brachten zum Ausdruck, dass sich durch die Umsetzung des Vorschlags vor allem auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen und das Miteinander verbessert habe.

 

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